Pflegeanleitung

Schnitt:

Rollrasen sollte ca. 7 - 14 Tagen nach der Verlegung zum ersten Mal gemäht werden (je nach Witterung). Ein eindeutiges Anzeichen für den ersten Mähzeitpunkt ist eine sichtbare Zunahme der Wuchshöhe (Anwuchserfolg). Die Schnitthöhe sollte ca. 4 - 5 cm betragen. Achten Sie darauf, dass die Messer des Rasenmähers scharf sind!
In der Folgezeit ist regelmäßiges Mähen des Rasens entscheidend für das spätere Aussehen.
Faustregel: je häufiger, desto dichter! In der Hauptvegetationsperiode sollte der Rasen mind. einmal wöchentlich gemäht werden. Nach ca. 2 Wochen ist der Rasen begehbar (1-2 Schnitte), nach insgesamt ca. 4 Wochen voll belastbar (witterungsabhängig).

Empfehlung: Keinesfalls den Rasen zu tief mähen und/oder zu hoch wachsen lassen, lieber regelmäßig mähen.

Düngung:

Eine Düngung des Bodens sollte bereits vor der Verlegung stattfinden (100g/m² Matthies Rasendünger). Nach der Verlegung sollte der Rasen alle 8 Wochen mit 50g/m² Matthies Rasendünger gedüngt werden. Es empfiehlt sich einen organisch-mineralischer Mehrnährstoffdünger zu verwenden. Achten Sie darauf, dass der Dünger möglichst gleichmäßig aufgetragen wird. Dies gelingt am besten mit einem Schleuder-Streuwagen. Matthies Rasendünger empfiehlt sich sowohl für die Startdüngung als auch für die Folge- und Erhaltungsdüngung alle 8 Wochen im ganzen Jahr.

Bodengrundversorgung:

Grundsätzlich sollte jedes Frühjahr 1 mal jährlich eine Kalkung des Rasens durchgeführt werden. Diese sollte gerne am gleichen Tag der ersten Düngung Anfang März stattfinden. Kalk steuert der Versauerung des Bodens entgegen, indem er den pH-Wert anhebt. Denn nur mit einem annähernd neutralen pH-Wert können Rasenpflanzen Nährstoffe optimal aufnehmen.
Grünkalk, ist ein gekörnter Spezialkalk, der durch seine hohe Löslichkeit eine schnelle Korrektur des Säurestands im Boden ermöglicht und so für einen optimalen Wirkungsgrad des Düngers sorgt.
Bei Neuanlagen empfiehlt sich der Bodenstarter, der den pH-Wert anhebt, die Bodenstruktur verbessert, die Wasser- und Nährstoffspeicherkapazität und die natürliche Bodenaktivität erhöht.

Vertikutieren:

Bei ausreichender und regelmäßiger Nährstoffversorgung kann und sollte auf das Vertikutieren des Rasens verzichtet werden. Ein Abharken im Frühjahr mit einer Laubharke reicht in der Regel aus, um Luft an die Grasnarbe zu bringen und altes, abgestorbenes Material zu entfernen. Bei gesundem Boden mit genügend Nährstoffen "fressen" die Bodenorganismen den Rasenfilz, der aus totem, nicht abgebautem Material besteht, auf. Auch Moos zieht sich bei jährlicher Kalkung und regelmäßiger Düngung (alle 8 Wochen von März bis Oktober) zurück, da der Rasen stark wird und das Moos verdrängt. Denn Moos wächst nur dort, wo Nährstoffmangel herrscht. Es ist nicht plötzlich da - es entwickelt sich nur dort, wo der Rasen durch Unzulänglichkeit von Nährstoffen gewichen ist.

Bitte beachten Sie: Vertikutieren ist nur bei stark verfilzten oder vermoosten Rasenflächen sinnvoll und sollte nie ohne vorherige Düngung (10 Tage vorher) durchgeführt werden. Ansonsten wird der Rasen verletzt und Krankheitspforten geöffnet.


Frost:
Bei Frost betreten Sie Ihren Rasen möglichst nicht. Die Gräser brechen ab, werden braun und es werden außerdem Eintrittsstellen für Krankheitserreger geschaffen.

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